Fett verbrennen mit L-Carnitin

Wer sein Gewicht dauerhaft reduzieren will, sucht immer wieder nach Möglichkeiten, die Fettverbrennung zu unterstützen. Dabei kommt diesem Thema auch im Bereich Sport so einige Bedeutung zu. Nahrungsergänzungsmittel haben sich in diesem Bereich in den letzten Jahren immer weiter durchgesetzt und können die Fettverbrennung ankurbeln. Besonders das L-Carnitin wird dabei im Sport gerne eingesetzt, um die Fettverbrennung anzukurbeln.

 

L-Carnitin – eine Definition

L-Carnitin ist ein Isomer von Carnitin, das biologisch aktiv ist. Es kommt dabei natürlicherweise im menschlichen Gewebe vor. Bei vielen zellulären Mechanismen zur Energieproduktion ist L-Carnitin in erheblichem Maße

Foto von L-Carnitin

Foto von L-Carnitin

beteiligt. Beispielhaft sei hierfür der Transport von langkettigen

Fettsäuren genannt. Dieser erfolgt durch die innere Membran der Mitochondrien. Dabei werden die Fettsäuren an einen Ort verbracht, an dem sie oxidieren.

Doch L-Carnitin übernimmt im Körper noch weitere wichtige Aufgaben, wie etwa im Bereich des Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsels. Aufgrund dieser vielfältigen Aufgaben wurde das L-Carnitin hinsichtlich seiner Wirkungsweise in der Vergangenheit bereits in zahlreichen wissenschaftlichen Studien untersucht, so dass konkrete Angaben zu den Vorzügen dieses Isomers gemacht werden können.

Fleisch ist reich an L-Cartinin

Fleisch ist reich an L-Cartinin

Dennoch verzichten gerade Leistungssportler und Athleten oft auf diesen wichtigen Wirkstoff. Sie setzen auf eine Nahrung, die reich an Kohlenhydraten ist und verzichten auf Fleisch. Dabei ist Fleisch die beste Quelle für L-Carnitin. Damit ist die L-Carnitin-Aufnahme bei einer solchen Ernährungsweise deutlich verringert, was sogar in den

Studien deutlich wurde. Athleten, die bewusst auf Fleisch verzichten, weisen einen sehr geringen Plasmaspiegel an L-Carnitin auf. Dieser lag im Durchschnitt nur bei 27 mol/l. Durch eine Nahrungsergänzung mit L-Carnitin über sechs Wochen konnte der Wert immerhin auf 100 mol/l angehoben werden.

 

Wie sich L-Carnitin auf die Leistungsfähigkeit auswirkt

L-Carnitin kann dementsprechend auch die Leistung eines Sportlers verbessern. Insbesondere die Ausdauerleistungsfähigkeit spielt hier eine wichtige Rolle. Sie beschreibt die Zeitspanne, binnen derer man den Punkt der Ermüdung noch nicht erreicht hat. Je weiter dieser Punkt

L-Cartinin ist gut für Athleten aller Art

L-Cartinin ist gut für Athleten aller Art

hinausgezögert werden kann, desto größer ist die Ausdauerleistungsfähigkeit. Doch auch diese Größe wird begrenzt – und zwar von der Sauerstoffaufnahme.

Hier wird die maximale Sauerstoffaufnahme, auch als VO2max bezeichnet, als wichtige Kenngröße herangezogen. Sie stellt das maximale Vermögen zum Transport von Sauerstoff aus der Luft, die man einatmet, in die Arbeitsmuskulatur dar. Mit L-Carnitin als Nahrungsergänzung für Sportler kann diese

maximale Sauerstoffaufnahme erhöht werden. Das wurde auch in verschiedenen Studien nachgewiesen, bei denen unter anderem Sportler, wie

 

• Ruderer,

• Marathonläufer,

• Rennradfahrer im Training oder

• Langstreckengeher,

 

untersucht wurden. Bei ihnen allen konnte eine Erhöhung der maximalen Sauerstoffaufnahme beobachtet werden. Zudem ist der Respiratorische Quotient reduziert worden. Beides sind Hinweise darauf, dass L-Carnitin den Fettstoffwechsel ankurbeln kann und für eine verbesserte Regeneration des Körpers sorgt.

 

Fazit: L-Carnitin ist für Sportler interessant

Im Fazit bedeutet dies, dass die physiologischen Funktionen von L-Carnitin für Sportler sehr wichtig sind. Die Produktion von Energie aus dem Fett im

L-Cartinin kann man auch in Pillenform bekommen

L-Cartinin kann man auch in Pillenform bekommen

Körper ist dabei eine herausragende Funktion von L-Carnitin. Gerade bei Ausdauerbelastungen zählen die Fettressourcen des Körpers zu den

wichtigsten Energiequellen.

Die wissenschaftlichen Studien der Vergangenheit rund um L-Carnitin haben ebenso belegt, dass dieses die Leistung steigern und den Zeitpunkt der Ermüdung hinauszögern kann.

Darüber hinaus wird auf eine verbesserte Regeneration der Athleten, aber auch von Gelegenheitssportlern hingewiesen.

 

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