Spot Reduction – Lassen sich Problemzonen gezielt wegtrainieren?

Wenn es um die eigene Körperwahrnehmung geht, sind die meisten Menschen sehr kritisch. Ob Jung oder Alt, Groß oder Klein – fast jeder hat die eine oder andere Stelle am Körper zu bemängeln. Dabei klagen Männer und Frauen meist über völlig verschiedene Problemzonen, da die Bikini FigurFettreserven bei den beiden Geschlechtern unterschiedlich gespeichert werden. Bei den Männern ist es zumeist der Bauch, der ihnen nicht flach und muskulös genug ist. Bei den Frauen setzen sich Fettpölsterchen dagegen besonders gerne an Po, Beinen und Hüfte ab. Am hartnäckigsten sind hier die sogenannten Reiterhosen. Dabei handelt es sich um auffällige Fettanlagerungen am Übergang vom Po zu den Oberschenkeln.

 

Spezielle Trainingsangebote suggerieren schnelle Erfolge durch Problemzonentraining

Um ihren Umsatz anzukurbeln, stürzt sich die Fitnessindustrie mit großer Begeisterung auf problemzonengeplagte Kunden. Unzählige Fitness- und Kursstudios werben heutzutage mit speziellem Problemzonentraining, das sich meist auf die Bereiche Bauch, Beine und Po konzentriert. Die Trainingsangebote bewerben gezielt eine schnelle Fettverbrennungen an den gewünschten Körperbereichen und machen dabei auch vor großen Versprechungen nicht halt. Diese sogenannte „Spot Reduction“, wie das Problemzonentraining im englischsprachigen Raum genannt wird, nimmt mittlerweile einen großen Teil des Fitnessmarktes ein.

 

Spot Reduction ist und bleibt ein Mythos

Leider handelt es sich bei der Spot Reduction um reines Wunschdenken. Zwar wollen Frauen und Männer häufig nur an bestimmten Stellen abnehmen – ihr Körper macht ihnen dabei allerdings einen Strich durch die Rechnung. Das liegt daran, dass Körperfett an den verschiedenen Körperpartien zwar unterschiedlich schnell angelegt, aber meist nicht in der Schöne Fraugleichen Reihenfolge wieder abgebaut wird.

Stattdessen ist es genetisch bedingt, an welchen Stellen der Mensch am schnellsten abnimmt. Beide Geschlechter stellt dies häufig vor Probleme. Anstatt ihren Körperumfang an Beinen und Hüfte zu reduzieren, büßen Frauen beispielsweise zunächst an Oberweite ein. Bei vielen Männern werden dagegen häufig Arme und Beine immer schmaler, während der Bierbauch eisern an seinem Platz verweilt.

 

So kann Problemzonen dennoch der Kampf angesagt werden

 

Obwohl ein gezieltes Problemzonentraining nicht möglich ist, können bestimmte Körperpartien durch intensive Stimulation zumindest optisch gestrafft werden. So erscheinen beispielsweise Bauch und Oberschenkel nach einer intensiven Trainingseinheit gleich straffer, obwohl kein oder nur wenig Fett abgebaut wurde. Doch der optische Effekt sollte nicht das alleinige Ziel sein.

Durch eine allgemeine Förderung des Muskelaufbaus wird über kurz oder lang der gesamte Körper geformt und gestrafft. Dazu gehören selbstverständlich auch die Problemzonen. Selbst wenn sich hier nicht sofort Erfolge einstellen, sollte man nicht den Mut verlieren. Auch wenn es schwer fällt – Geduld und Ausdauer zahlen sich aus.

Darüber hinaus darf auch ein weiterer positiver Effekt des JoggingMuskelaufbaus nicht außer Acht gelassen werden: Je mehr Muskelmasse der Körper besitzt, desto höher ist sein Grundumsatz. Das bedeutet, dass ein Sportlerkörper auch im Ruhezustand deutlich mehr Fett verbrennt als der eines untrainierten Menschen. Noch größere Erfolge stellen sich ein, wenn das Krafttraining durch regelmäßigen Ausdauersport ergänzt wird. Dieser fördert zusätzlich die Fettreduktion und lässt auch hartnäckige Pölsterchen schmelzen.

Ein ausgewogenes Sportprogramm in Kombination mit gesunder Ernährung ebnet nicht nur den Weg zur Traumfigur. Auch aus gesundheitlichen Gründen lohnt sich der Aufwand. So regen Sport und vitaminreiche Nahrung beispielsweise das Herz-Kreislauf-System an, schützen vor Diabetes, verhindern Gefäßerkrankungen und wirken sich zudem positiv auf die Psyche aus. Zudem werden die Haut und das Bindegewebe gestrafft, Cellulite reduziert und Krankheiten vorgebeugt.

 

Fazit: Körperfett kann nur am gesamten Körper abtrainiert werden

Wer unter Problemzonen leidet, sollte sich schnellstmöglich damit abfinden, dass der menschliche Körper durch Spot Reduction nicht beliebig geformt werden kann. Stattdessen lohnt sich der Umstieg von ständigen SitUps und Bauch-Beine-Po-Übungen zu einem ausgewogenen Trainings- und Ernährungsplan. Mit etwas Geduld wird auf diese Weise der Grundumsatz des Körpers gesteigert und der Körperfettanteil nach und nach reduziert – wodurch sich der Weg zur Traumfigur ganz von selbst ebnet.

 

Quelle: http://gesuender-abnehmen.com/abnehmen/problemzonen-sport-abnehmen.html



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