Die 7 häufigsten Fehler bei der Verwendung anaboler Steroide

Vor der Verwendung von Steroiden sollten sich Bodybuilder zunächst ausführlich über das Thema informieren.

Die 7 häufigsten Fehler bei der Verwendung anaboler Steroide

Beim Gebrauch anaboler Steroide kommt es darauf an, gefährliche und gesundheitsschädliche Substanzen zu meiden.

Gleichzeitig müssen die Anwender in der Lage sein, zwischen Steroiden, die sich zum Masseaufbau eignen und Produkten, die während der Definitionsphase eingesetzt werden können, zu unterscheiden.

Darüber hinaus sollte vor der ersten Anwendung die richtige Dosierung festgelegt werden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Vor- und Nachteile einer oralen Anwendung und einer Injektion von Steroiden zu kennen.

Für den richtigen Gebrauch anaboler Steroide ist das Wissen um das richtige Stacking und Cycling wichtig, damit das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen vermieden und gleichzeitig der Aufbau von gesundem fettfreiem Muskelgewebe gefördert werden kann.

Bei der Verwendung anaboler Steroide werden regelmäßig Fehler gemacht. Die 7 wichtigsten Fehlerquellen werden hier aufgezeigt.

 

Ineffektive Anwendung durch zu hohe Dosierung

Eine zu hohe Dosierung ist der häufigste Fehler im Umgang mit Steroiden. Dabei sind anabole Steroide, die zu hoch dosiert werden, erwiesenermaßen vollkommen ineffektiv und darüber hinaus auch gefährlich.

Steroide in extrem hohen Dosierungen belasten Leber und Nieren und beeinträchtigen die Organe in ihrer Funktion.

Bei längerer Anwendung wird dadurch auch die Gesundheit geschädigt.

Andererseits lässt sich jedoch die eigene Testosteron-Produktion am besten durch hohe Dosierungen unterdrücken. Obwohl die Umsetzung von Steroiden zu Östrogenen (Aromatisierungseffekt) bei hoher Dosierung ebenfalls größer ist, kann der menschliche Organismus nur eine bestimmte Menge synthetischer Steroide verstoffwechseln.

Zu hohe Steroid-Dosen, die nicht verarbeitet werden können, setzt der Körper als Östrogene um.

Nachdem die Andockstellen für Steroide im Bereich sekundärer Geschlechtsmerkmale oder innerhalb der Skelettmuskulatur besetzt sind, kann durch einen weiteren Anstieg kein zusätzlicher Nutzen mehr erzielt werden.

Schon bei relativ niedrigen Dosierungen sind die Rezeptoren voll ausgelastet.

Es kann davon ausgegangen werden, dass Berichte über erfolgreiche Bodybuilder, die wöchentlich circa 2000 mg Testosteron oder täglich 50 Tabletten Dianabol konsumieren, offensichtlich falsch sind.

Fehlerhaftes Cycling und mangelhaft geplanter Steroidgebrauch

Anabole Steroide sind nur dann sicher und effektiv, wenn die Präparate vorschriftsmäßig gestacked und gecycled werden.

Der anfängliche Anstieg einer positiven Stickstoffbilanz kann Untersuchungen zufolge nur unter ansteigender Dosierung des verwendeten Steroids fortgesetzt werden.

Die Stickstoffbilanz sinkt beim Gebrauch anaboler Steroide spätestens nach 6 bis 8 Wochen wieder auf ein normales Niveau.

Es kann geschlussfolgert werden, dass während eines Steroid-Cycles eine ansteigende Dosierung erfolgen sollte und spätestens nach 8 Wochen ein Wechsel auf ein anderes Steroid notwendig ist.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Nebenwirkungen wie Gewichts- oder Kraftverlust vor allem bei wenig durchdachtem Steroidgebrauch auftreten. Unerwünschte Wirkungen können durch vorsichtiges Ausschleichen der Steroide vermieden werden.

Der stufenweise Entzug der Steroide nach Beendigung eines Cycles ermöglicht dem Organismus, die normale Testosteron-Produktion auf natürliche Weise wiederaufzunehmen.

Bei einem optimalen Cycle sollten diese Fakten angemessen berücksichtigt und umgesetzt werden.

Damit der Körper ausreichend Gelegenheit zur Regeneration bekommt, sollte sich ein längerer Off-Cycle an einen kürzeren On-Cycle anschließen.

Da die Rezeptoren nach einem längeren Zeitraum ohne Steroide besonders aktiv sind, ist der On-Cycle umso effektiver, desto länger der Off-Cycle war.

Ernährungsfehler, die das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen erhöhen

Die positiven Effekte einer Steroidnutzung können durch die richtige Ernährung gesteigert werden.

Welche sind die häufigsten Ernährungsfehler bei Muskelaufbau mit Hilfe von Steroiden

Ernährungsfehler wirken sich hingegen ungünstig auf den Erfolg anaboler Steroide aus und erhöhen das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen.

Bei einer eiweiß- und kalorienreichen Ernährungsweise sind Steroide generell besonders effektiv, während bei kalorienreduzierter Kost nur ein einziges Steroid in der Lage ist, einen anabolen Effekt zu erzielen.

Zur optimalen Ernährung gehört eine Aufnahme zwischen 6.000 und 9.000 kcal täglich während eines Masseaufbau Steroid Zyklus.

Die richtige Ernährung steht unmittelbar nach dem entsprechenden Trainingsprogramm in der Prioritätenliste ganz oben, wenn ein deutlicher Zuwachs an Muskelmasse erzielt werden soll.

Idealerweise besteht die tägliche Kalorienmenge zu 60 Prozent aus komplexen Kohlenhydraten, 20 Prozent Fett und 20 Prozent Eiweiß.

Um das Ernährungsziel zu erreichen, können auch Supplemente oder Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden. Einer solcher Mittel zum Masseaufbau ist auch D-bal – erfahre mehr über D-bal hier

Viele Kraftsportler machen den Fehler, zu wenig oder zu fett zu essen.

Dies kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Herz- oder Kreislauferkrankungen führen, da anabole Steroide den Blutdruck und die Blutfettwerte erhöhen können.

Der Fettkonsum sollte deshalb während der Verwendung anaboler Steroide eingeschränkt werden. Es wird empfohlen, auch auf die Eiweißaufnahme sowie die Gesamtkalorienmenge zu achten.

Falsches Training und ineffektive Trainingseinheiten

Durch intensives Krafttraining gelangt der Körper in den Aufbaumodus. In dieser Trainingsphase sind anabole Steroide besonders effektiv.

Gewichtheben bis Muskelversagen ist notwendig um den größten Muskelzuwachs zu erreichen

Dieser Modus lässt sich vor allem durch regelmäßige, intensive Trainingseinheiten erzielen. Krafttraining ermöglicht der Skelettmuskulatur die gewinnbringende Nutzung der Steroide. Für den gewünschten Effekt ist jedoch ein Katalysator wie herausfordernde Trainingseinheiten nötig.

 

Ein Training, das bis zum Muskelversagen reicht, ist dabei ein bewährtes Konzept.

Über die optimale Trainingsdauer bestehen selbst unter Experten unterschiedliche Auffassungen.

Einig sind sich die Fachleute jedoch darin, dass in jedem Trainingssatz die letzten Wiederholungen so anstrengend sein sollten, dass diese ohne fremde Hilfe nicht mehr bewältigt werden können.

Dieses Prinzip gilt für die Verwender anaboler Steroide ebenso wie für alle anderen Athleten.

Keine regelmäßige Kontrolle der Blutwerte

Während des Gebrauchs anaboler Steroide sollte regelmäßig eine Kontrolle der Blutwerte durchgeführt werden.

Während der Steroide Kur sollte man regelmäßig seine Blutwerte testen

Vor der ersten Steroid-Anwendung wird ein einfaches Blutbild erstellt, um einen Referenzwert zu erhalten. Die Blutwerte können danach leichter abgeglichen werden, sodass eventuelle Probleme, die sich während der Steroidnutzung ergeben, ersichtlich sind.

Falls das Ausgangsblutbild nicht gegen die Verwendung von Steroiden spricht, kann eine weitere Blutuntersuchung während des Steroid-Cycles nach circa 6-wöchiger Steroidverwendung erfolgen.

Eventuelle Anomalien können dadurch festgestellt werden. Oft sind die Blutwerte während der ersten Wochen eines Cycles erhöht.

Im weiteren Zyklusverlauf sinken die Blutwerte jedoch auf ihr normales Niveau. Verlässliche Aussagen können durch regelmäßige, im Abstand von 6 Wochen durchgeführte Blutuntersuchungen belegt werden.

Falls in einem Bluttest überhöhte Werte festgestellt werden, kann der Abbruch der Steroidnutzung notwendig sein, um ernste Schäden für die Gesundheit zu vermeiden.

Bei normalen Blutwerten kann ein weiterer Test innerhalb von 4 Wochen nach Beendigung eines Steroid-Cycles durchgeführt werden.

Anhand der Blutwerte lässt sich nachweisen, dass sich der Organismus vom Steroidgebrauch erholt.

Vor Beginn des folgenden Steroid-Cycles kann dann eine weitere Blutuntersuchung durchgeführt werden, damit sichergestellt wird, dass alle Blutwerte auf normalem Niveau sind.

Ein starker Indikator für eventuelle, ohne Symptomatik verlaufende Nebenwirkungen sind die roten Blutkörperchen.

Die Verwendung ungeeigneter, wirkungsarmer Steroide

Das Risiko gefährlicher Nebenwirkungen steigt durch die Verwendung ungeeigneter Steroide erheblich an.

Grundsätzlich können beim Gebrauch anaboler Steroide immer unerwünschte Nebenwirkungen auftreten.

Zu den Zusatzwirkungen androgener Steroide zählt die Beeinflussung sekundärer Geschlechtsmerkmale, sodass es zur männlichen Glatzenbildung kommen kann. Auch die Entwicklung der Geschlechtsteile und eine tiefere Stimme gehören zu den von androgenen Steroiden ausgelösten Nebenwirkungen.

Deshalb sollte diese Form von Steroiden maximal über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen verwendet werden. Darüber hinaus ist es wenig sinnvoll, innerhalb eines Stacks mehr als ein hochandrogenes Steroid gleichzeitig anzuwenden.

In diesem Zusammenhang ist der Einsatz injizierbarer Steroide sinnvoller, da diese Produkte für einen konstanten Fluss des Steroids in den Blutkreislauf sorgen.

Außerdem überspringen diese Steroide den first-pass-Effekt (die Umwandlung des Steroids in der Leber), sodass das Produkt nicht den Großteil seiner Wirksamkeit verliert.

Die meisten Kraftsportler wissen nicht, dass mit der Verwendung eines hochanabolen und niedrig-androgenen Wirkstoffs ebenfalls ein großer Zuwächs an Muskelmasse erreicht werden kann, während gleichzeitig unnötige Risiken vermieden werden.

Die richtige Anwendung erfordert jedoch eine genaue Kenntnis der Wirkweise hochanaboler oder ausschließlich androgen wirkender Steroide.

Zu wenig Information über Steroide und deren Wirkweise

Ohne ausreichende Informationen sollte nicht mit der Verwendung anaboler Steroide begonnen werden.

 

Eine sichere und erfolgreiche Steroidnutzung ist nur dann gewährleistet, wenn der Anwender das Produkt sowie dessen Wirkung genau kennt.

Dabei kommt es entscheidend darauf an, dass die Informationen aus sicheren und zuverlässigen Quellen stammen.

Kein Athlet sollte sich bei Beginn eines Steroid-Cycles auf Informationen, die irgendwo aufgeschnappt oder durch Hörensagen erworben wurden, verlassen.

Ungeprüfte oder unseriöse Informationen beruhen meistens auf Gerüchten und besitzen keinerlei Wahrheitsanspruch.

Auch in medizinischen Fachkreisen herrscht nicht immer Einigkeit. Wenn es um anabole Steroide geht, variiert das Wissen von Arzt zu Arzt. Während manche Mediziner umfangreich über dieses Thema informiert sind, verfügen andere Ärzte lediglich über veraltetes Wissen.

Es wird deshalb empfohlen, sich immer nach der Quelle der Informationen zu erkundigen. Meistens scheitern Steroid-Cycles an einem oder mehreren der hier aufgeführten Punkte.

Anabole Steroide entfalten ihre volle Wirkung nur dann, wenn alle Faktoren beachtet und die Produkte in relativ hoher Dosierung bei einer kalorienreichen Ernährung während intensiver Trainingsphasen genutzt werden.

 

Quelle: https://www.eisenhart.biz/medikamente/10-haeufige-fehler-beim-gebrauch-anaboler-steroide/

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